:: Lesungen :: Autorenwerkstatt :: Lesezirkel :: Team :: E-Mail :: Sponsoren :: Zurück ::



Impressum  
 
 im Wirtshaus Max und Moritz, Oranienstraße 162, Berlin Kreuzberg

"Wer sich selbst zensiert ist ein armer Hund!" (M. Z.). Auf der Suche nach der Conditio humana in den Darkrooms der Zivilisation hat der Fotograf, Filmemacher und Schriftsteller Miron Zownir (geb. 1953) ein monströses, bizarres und umstrittenes Gesamtwerk geschaffen, das einzigartig ist. In Berlin ist er vor allem bekannt geworden durch seine spektakulären Fotoausstellungen (endart, 1994, Tresor, 1996 und Knoth & Kröger, 2006), das Foto-Buch "Radical Eye" und den Doku-Film "BRUNO S. - DIE FREMDE IST DER TOD"(2003).

Die 2007 entstandene filmische Biografie "ZOWNIR - Radical Man" von M. A. Littler bündelt die Grundmotive dieses ästhetischen Pitbulls: Einzelgänger, Autodidakt, Nihilist, Chronist der Punkbewegung in Berlin und London in den späten 70er Jahren, des Aufblühens und Sterbens der sexuellen Revolution in New York in den frühen 80er Jahren und des sozialen Verfalls der ehemaligen SU. Freaks, Zerstörte & Selbstzerstörer auf der Suche nach Kicks, Sex & Rausch sind seine Protagonisten. Geknebelt im Existenzkampf am Rande der Gesellschaft. Zownir kennt dieses Leben auf der hauchdünnen Linie zwischen Zwangsjacke und Handschellen. In seinem Romandebüt "Kein schlichter Abgang" (MirandA-Verlag, 2003), einem existenzialistischen Hardcore-Krimi, versinkt sein kaputter Anti-Held als Geldeintreiber in einem Alptraum aus Paranoia, Gewalt und Korruption in den Ghettos von New York und Pittsburgh. In der hintergründigen Erbarmungslosigkeit nur vergleichbar mit Hubert Selby und Alexander Trocci.

Miron Zownir liest aus seiner Kurzgeschichtensammlung
"Parasiten der Ohnmacht", die im Frühjahr 2008 im MirandA-Verlag erscheinen wird, der auch die Werke der Underground-Legenden Lydia Lunch und Henry Rollins veröffentlicht. Also ein passendes Umfeld!

Links:
:: Miron Zownir :: NO!art :: Virus Films


 

 
   © 2007 by Béatrice Kreuzer •  beakreuzer@arcor.de